04. Juli 04 , Slalom auf dem VW Parkplatz in Salzgitter
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nsu-renndienst -
NSU1200c Thomas
Zuerst lagen noch 3
Wochen schrauben vor mir zur Vorbereitung für Salzgitter:
Als erstes musste ich den
Frontölkühler mit samt der Schnauze wieder richten, den hatte ich mir nach
Eggebek beim Reinfahren in die Garage( ! ) stark lidiert (ich Trollo). Also
Kofferboden rausgeflext, watt Neues zurecht geschnitten und wieder
eingeschweisst. Das Ganze abgedichtet und mit Farbe versehen à sieht wieder einigermassen aus. Ölkühler gerichtet, mit neuen Haltern
versehen und wieder drangebaut.
Ölsardinen Motor raus,
(damit er mal abgedichtet und wieder in meinen Straßenauto kann),
den vorbereiteten Motor
(nur verbesserte Serie, mit Doppelzündung und höhere Kompression) dann rein.
Dazu musste wieder der Nachbar herhalten und ich war wieder ein paar Alster
ärmer. Dann den zweiten Verteiler noch draufgebaut (Doppelz.), (sieht witzig
aus mit 2 Verteilern), die Elektrik/ Transistor waren noch vom letztem Jahr
drin, angeschlossen, Motor angelassen....waoh, hört sich nett an.
Weil die Bremse in
Eggebek nicht mehr richtig löste, habe ich mir noch Stahlflex-Leitungen
besorgt, eingebaut und der Nachbar wollte unbedingt zum Alster vorbei schauen
und „durfte“ dann gleich noch das Bremspedal dabei drücken zum Entlüften.
Am Sonntag morgen um
8.00Uhr gings zusammen mit Matthias dann los.
Der VW Parkpatz in
Salzgitter war in 45min erreicht, und als erstes fiel mir auf: Sollten das etwa
alles an Startern sein?
Wir waren insgesamt 9!
Autos und ein paar Karts.
Wir haben dann noch
versucht ein guten Parkplatz zu finden (hahaha) und haben neben meinem Kumpel
Fritz geparkt (fährt auch NSU).
Auto abgeladen, und dann
nochmal Öl, Sprit, Radschrauben, Antriebwellen nachschauen, und erstmal zur
Papierabnahme. Papierabnahme heisst, ich fülle einen Zettel aus, bezahle Geld
und bekomme 2 „Startkarten“ (Zettel), das wars.
Dann wollte ich mein Auto
erstmal ein wenig warm fahren (und den Motor testen).
Am Ende vom Warmfahren
habe ich dann ein wenig draufgehalten, und der Wagen ging wie die Hölle, ein
Unterschied zum anderem Motor wie Tag und Nacht, das hat mich so richtig
überrascht.
Der TK kam dann gleich
noch persönlich zu „Abnahme“ vorbei. (wie zu erwarten keine Probleme)
Der Fritz hatte dann
schon seine Slicks drauf und wir wurden überraschenderweise alle! aufgerufen.
Durch die geringe Menge an Startern hat man einfach alles zusammenstarten
lassen. (allerdings dann getrennt gewertet, 2 NSU und ein Polo G40? als
verbesserte Autos, und dann die anderen
Seriennahen)
War nun ein ziemlich
gemischtes Starterfeld, die seriennahen Autos dann mit uns zusammen...
Die seriennahen Autos
vorweg, dann Helm auf (ECE22-05), Handschuhe an und ab zum Vorstart, grüne
Ampel und los. Im Trainingslauf musste
ich dann gleich lernen wie schlecht der Parkplatz ist; Splitt und Schotter ohne
Ende, das Auto teilweise unfahrbar, irgendwelche Versuche sich mit dem
Luftdruck auseinander zusetzen und ein wenig rumzuprobieren waren hier total witzlos. Training: 1,17er
Zeit, war so ok.
Das Feld lag komplett
zwischen 1,15er und 1,20er Zeiten.
Erster Wertungslauf:
Ein bischen mehr
draufgehalten, Reifen waren ein wenig wärmer, 1,15:56, so macht das Leben
Spass...
Wie kann der Fritz da
noch eine 1,14er Zeit fahren??(plus 1 Pylone) Sachen gibt, und da war noch ein
gemachter Polo G40 (der eigentlich in der 2l oder über 2l Klasse gehört) mit
einer 1,16er Zeit.
2ter Wertungslauf, der
Polo brennt eine 1,14:70 in den Aphalt, beim Versuch es ihm gleich zu tun habe
ich ein Pylone frontal erwischt (und mitgeschliffen), das konnnte ich wohl
vergessen.(1,26..) Gelenkt hatte ich aber, da bin ich mir sicher, aber das Auto
wollte nicht so recht... (Nun sollte man die NAVC Regeln kennen: der beste
Wertungslauf zählt).
Der Fritz fuhr dann noch
eine 1,15:42 und war hinter dem Polo dann 2ter.
Dann hatten wir Pause,
der Kurs wurde enger gesteckt und die Karts waren am rumballern...
In der Zeit habe ich mir
meinen Motor nochmal angeschaut, drückt also wieder Öl raus und qualmt dabei
auch noch, zwar nicht so stark wie der Ölsardinen Motor, aber halt so wie ein
richtiger NSU. Nebenbei noch ne Wurst weghauen (hier war der Grill schon auf
volle Touren) und der 2ten Veranstaltung entgegen gefiebert.
2te Veranstaltung, Kurs
wurde wieder auf Autobreite gebracht und schon sollte es wieder losgehen:
Ich fuhr als Erster,
hatte den Motor und die Reifen vernünftig angewärmt und fuhr im Trainingslauf
eine 1,15er Zeit, so soll es sein!
Und jeder hatte mit dem
Split/ Schotter auf der Strecke zu kämfen, der Fritz konnte mit seinem Auto
einmal nur noch knapp einen Dreher vermeiden.
Im 1sten Wertungslauf
habe ich dann eine 1,15:94 vorgegeben, der Polo legt eine eine 1,13:76 nach,
der Fritz fuhr eine 1,14:06. Genau an dieser Stelle habe ich mir gesagt, dass
ich mein Fahrwerk noch verbessert muss, aber eins nach dem anderen...
Vor dem 2ten Wertungslauf
(als die Seriennahen am rumkreiseln waren), kam dann noch der Polotreter zu uns
und fragte, wie man denn mit „solchen“ Autos (NSU’s) solche Zeiten fahren kann?
Er war mit seinem Polo uns nicht so richtig davongefahren.. Fritz meinte nur,er
soll doch noch mal den nächsten Lauf abwarten, dann würde er noch einmal
nachlegen:
Der zweite Lauf habe ich
auf 1,14:69 nachgelegt (mit Entwicklungspotential am Fahrwerk, siehe Fotos),
der Polo hat es in 1,13:06 gemacht und dann kam unser Fritz und brannte ein
1,11:06 in den Asphalt, da hat er uns so richtig deplaziert, er hat allerdings
dabei eine Pylone verschoben, plus 3 Sekunden, also nur auf dem zweiten Platz,
die Nachricht sollte aber rübergekommen sein.(ein bischen was geht immer...)
Auto aufgeladen, nett
nach Hause gegondelt und das Auto sogar heile in die Garage bekommen....
Wieder einmal ein sehr
schönen Sonntag verbracht, nett gefahren, nicht die volle Packung bekommen,
Auto heile gebleiben (auch beim Reinfahren in die Garage) und wieder viel
Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gefunden, auch hier mal wieder: Nach dem
Rennen ist vor dem Rennen
Bis denne
Thomas ![]()
