24h Classic-->im Rahmenprogramm des 24h Rennens
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Slalom -
Slalom 2011
24h Classic am Nürburgring:
Gesamt 163 Starter, 145 in Wertung angekommen:
Auf den Gesamtplatz 75 kam Frank Klaus mit seinem NSU TT, in der Youngtimer
Wertung bedeutete dies den 56 Platz von 117 gestarteten Youngtimern.
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| Frank Klaus unterwegs |
Wiederholungstäter Daniel Schrey: Bei dem von wechselnden Witterungsbedingungen
geprägten Rennen der ADAC 24h-Classic konnte der Rietberger an seinen
Sieg aus dem Vorjahr anknüpfen und sich erneut als Gesamtsieger feiern lassen.
Nach zehn Runden hatte er im Porsche Carrera RSR 1.15,9 Minuten Vorsprung auf
seinen Markenkollegen Charles Voggenreiter (Bonn). Die Pole-Sitter Klaus Ludwig
(Kalenborn) und Henning Meyersrenken (Köln) komplettierten mit ihrem Porsche
Carrera RSR das Podium. Das ursprünglich auf drei Stunden angesetzte Rennen
musste nach 75 Minuten wegen eines Unfalls unterbrochen werden. Im Bereich
Fuchsröhre waren mehrere Fahrzeuge kollidiert, die Strecke war blockiert. Es blieb
bei Blechschäden.
Von der dritten Startposition aus kommend übernahm zunächst Michael Schrey (Wallenhorst)
mit seinem Porsche 935 die Führung. Allerdings hatte er einen Frühstart fabriziert,
der später mit einer Stop-and-Go-Strafe geahndet wurde. Schon in der ersten Kurve
hatte er zudem eine Kollision mit Klaus Ludwig, der sich drehte. „Er ließ im Yokohama-S
die Tür weit auf, ich dachte, er hätte mich gesehen“, sagte Schrey. „Dann haben wir uns
berührt. Es war mein Fehler, sorry.“ Ludwig musste nahezu die gesamte erste Startgruppe
passieren lassen und legte in der Folgezeit eine sehenswerte Aufholjagd hin, die
noch bis aufs Podium führte.
Daniel Schrey: „Es war ganz schön hart“
Nach bevor er seine Stop-and-Go-Strafe antreten konnte, musste Michael Schrey in
Führung liegend nach vier Umläufen die Boxen ansteuern. „Ich habe Aussetzer im
mittleren Drehzahlbereich. Bevor der Motor größeren Schaden nimmt, gebe ich lieber
auf.“ Die Führung erbte so Schreys Cousin Daniel, der die Spitzenposition bis ins Ziel
nicht mehr hergab. „Es war ganz schön hart, vor allem die Schlussphase“, sagte der
hochzufriedene Rietberger im Ziel. „Die Piste war fast komplett trocken und ich eierte
ganz schön mit meinen Regenreifen umher. Zum Glück war der Vorsprung groß genug
und ich freue mich riesig über den neuerlichen Erfolg bei den ADAC 24h Classic.“
Heinrich-M1 mit Tank-Handicap
Das abwechslungsreiche und spannende Rennen war vor allem geprägt von
wechselnden Wetterbedingungen und zahlreichen Duellen in den einzelnen Klassen.
160 Teams hatten die Hatz durch die Grüne Hölle in Angriff genommen. Probleme mit
der Benzinzufuhr bremsten dabei den mitfavorisierten BMW M1 von Achim und Peter
Heinrich (Simmerath). Vom 127. Startplatz gestartet hatte sich das Vater-Sohn-Duo
bereits nach vier Runden auf den vierten Rang vorgekämpft, bevor es die Boxen zum
Nachtanken anlaufen musste. „Wir können nur vier Runden fahren“, schilderte Achim
Heinrich. „Die letzten 50 Liter Kraftstoff werden aus dem Tank nicht abgepumpt, sodass
wir nicht das ganze Tankvolumen nutzen können.“ Trotz des Handicaps konnte der M1
schließlich als Gesamtsiebter den Zielstrich kreuzen. Die amtierenden Youngtimer-
Trophy-Meister Peter und Jürgen Schumann (beide Saarbrücken) lenkten ihren BMW
635 CSi auf den sechsten Gesamtrang und zum Klassensieg. Eine großartige Leistung
zeigten Ex-DTM-Pilot Hubert Haupt (München) und Teamkollege Joachim Thyssen, die
als bestes Fahrzeug der Gruppe K (Oldtimer) einen Porsche Carrera auf den
hervorragenden vierten Gesamtrang lenkten.
Frank Klaus fuhr mit seinen TT insgesamt 9 Runden mit einer Gesamtzeit von 1:55:07.230
Der Rückstand betrug 1 Runde, +13,754min
Er war der einzige Starter in der Klasse 9 bis 1300ccm.

