TT Trophy 7+8 Lauf Oschersleben
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NSU TT Trophy
Angesichts des kurzen Abstandes zwischen den beiden Veranstaltungen sowie der Tatsache, dass noch überall Ferien-/Urlaubszeit war, war von vornherein eine geringere Teilnehmerzahl als üblich zu erwarten. Dass allerdings nur weniger als 40 Fahrzeuge -die TT-Truppe war mit 8 Startern noch ganz gut vertreten- hier an den Start gingen, entsprach überhaupt nicht den ohnehin geringen Erwartungen.
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Da das Rennen als 'Nachtsprint' ausgeschrieben war, war der Zeitplan sehr kompakt:
Abnahme ab 17:00; Training ab 18:00/18:40; 1. Rennen ab 19:30/20:10; 2. Rennen 20:50/21:30; Siegerehrung 22:45.
Für uns hieß das, dass wir erst am Samstag früh von Bayern aufbrachen; für Patrick Lomeijer sollte ich noch schnell ein paar Teile bei Wieland Koch in Feucht abholen, die er nach seinem Ausfall in Hockenheim dringend benötigte. Urlaubsverkehr und einige Staus brachten es mit sich, dass wir erst ca. 13:00 Uhr in Oschersleben eintrafen, wo Patrick und Paul schon händeringend warteten, um sofort mit dem Schrauben zu beginnen.
Die Berliner Truppe um Michael 'Mike' Krüger war auch schon da, er konnte wegen einer Fußverletzung allerdings nicht antreten. So wurden seine beiden TT's von Axel Bandsch und Thomas Neureuter bewegt. Lutz Gersdorf, Peter Steuernagel und Torsten Weth trudelten dann auch noch rechtzeitig ein.
Im Training- wir starteten gemeinsam mit den Mini's , gab es bereits den ersten Ausfall.
An Lutz's TT flog die Druckplatte bereits in der 2. Runde auseinander, bitter nach dem Ausfall eine Woche zuvor in Hockenheim. Schnellster war diesmal Paul Lomeijer vor Thomas Neureuter und Patrick Lohmeijer. Bei ihm hat sich das Schrauben noch kurz vor Trainingsbeginn gelohnt.
Im 1. Rennen -noch bei einigermaßen Tageslicht- ging das Ausfallen munter weiter. An Paul's Auto gab die Kupplung seinen Geist auf und Thomas Neureuter ging in's Kiesbett, weil sich die Synchronschraube an den Vergasern gelöst hatte und ein Vergaser in der Kurve unter Volllast weiter lief. Der Zieleinlauf sah dann wie folgt aus:
1. Axel Bandsch; 2. Torsten Weth; 3. Patrick Lohmeijer; 4. Jürgen Scheffel; 5. Peter Steuernagel.
Im 2. Rennen -jetzt schon ziemlich im Dunkeln- bekam Patrick Lohmeijer schon Schwierigkeiten vor Beginn der Einführungsrunde; sein Motor wollte nicht anspringen. Der Abschleppwagen brachte ihn zurück ins Fahrerlager. Nach einem nochmaligen Versuch sprang das Ding endlich an und er hetzte dem Feld, welches sich bereits in der 4. Runde befand, hinterher. Im letztjährigen Nachtsprint wurden die Kurven noch mit Helium-Ballons mehr schlecht als recht ausgeleuchtet. In diesem Jahr war nichts dergleichen zu sehen und das ergab für die Fahrer ohne entsprechende Halogen-Schweinwerfer eine entsprechend schlechte Sicht. Zieleinlauf diesmal:
1. Axel Bandsch; 2. Torsten Weth; 3. Jürgen Scheffel; 4. Peter Steuernagel; 5. Patrick Lohmeijer.
In der Addition beider Läufe war das dann auch das Gesamtergebnis des Börde-Nachtsprints.
Die Veranstaltung selbst war, wie immer, gut organisiert; die Berliner haben das mit dem Team von der Motorsport-Arena gut im Griff. Schade, dass nicht mehr Teilnehmer in die Börde gefunden hatten.
Nach einer Pause geht es dann am 15./16. September mit dem 5. ADAC Bergpreis „Schottenring“ dem einzigen Bergrennen in der TT-Trophy weiter.
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