2 Läufe zur NSU TT-Trophy in Hockenheim
Posted in
NSU TT Trophy
Der Wecker schellte um 8.00 Uhr, denn Papier- und Fahrzeugabnahme mussten ja auch noch erledigt werden. Dank Pieter und Janni gab es den Luxus „Kaffee im Bett“. Das Training war um 11.00 Uhr, es war kalt (ca. 4 Grad) und feucht. Der kleine Kurs (2,585 km) wurde gefahren. Die Strecke kannte ich von Youngtimer-Zeiten. 33 Autos, davon 10 NSU waren am Start. Patrick Loijmeier war krank und konnte nicht kommen. In der Ameisenkurve kam mir ein Mini zu nah und killte eines der „wertvollen“ Marmeladengläser, zum Glück passierte nicht mehr. Die Startaufstellung zum Rennen erfolgte nach den schnellsten Rundenzeiten im Training, also 1. Gaststarter Dino Eitel, 2. Marco, 3. Karl-Heinz, 4. Rainer, 5. Pieter, 6. Gaststarter Torsten Weth, 7. Paul, 8. Jürgen Roos, 9. Jürgen Scheffel und 10. Peter Steuernagel.
Als das 1. Rennen startete war es trocken, ein wenig wärmer und etwas sonnig. Gegen 13.00 Uhr starteten wir nach einer Einführungsrunde. Der Start war etwas missglückt, erst gaben die Mini’s Gas, dann bremsten sie plötzlich ab. In der Sachs-Kurve landeten die Mini’s reihenweise im Kies. In der Ameisenkurve platzte dem Stilette der Motor, genau im Bremspunkt der Kurve war alles voller Öl. Fast jeder 2. drehte sich dort, denn man ist dort mächtig schnell. Marco und ich hatten das Aha-Erlebnis und drehten und nebeneinander, glücklicherweise ohne Blechkontakt. Dino war wegen eines technischen Defekts ausgefallen. Marco wurde 1., ich Platz 2, Kalle Meurer Platz 3, 4. Torsten, 5. Pieter, 6. Paul, 7. Jürgen Roos, 8. Jürgen Scheffel und 9. Peter Steuernagel.
Das 2. Rennen war nachmittags, es dämmerte bereits und war so kalt wie morgens beim Training. Leider war meine Pechsträhne noch nicht zu Ende und in der 4. Runde brach der Kabelschuh vom Hauptstromkabel mitten durch. Genau diesen Kabelschuh hatte ich Mittwoch noch erneuert, der Ausfall war dadurch doppelt ärgerlich. Dino startete als letzter NSU und er hatte Marco schon im Blickfeld, als ein Dreher seine Aufholjagd stoppte, ihm aber den 2. Platz sicherte. Marco errang auch im zweiten Rennen Platz 1, Kalle Meurer Platz 2, Pieter den 3. Platz.
Somit stand auch das Endergebnis der NSU TT-Trophy fest, Marco van de Broek war mit einem Punktevorsprung Meister 2006 geworden und ich auf Platz 2.
