Saisonfinale Westfalen Trophy Nürburgring
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NSU TT Trophy
Am Freitag früh, Anhänger beladen, Auto gepackt, noch 'ne Decke eingeladen (war ja Schnee angesagt in der Eifel),
ging es auf den Trip zum Westfalen-Pokal am Nürburgring. Die A3 am Freitag ist bekannt für ordentlich Betrieb
und so war es dann schon 18:00 bis ich am Haus D, dem Eingang zum Fahrerlager eintraf. Da dieses Mal die
Kollegen aus dem Ruhrgebiet und Holland schon früher da waren, hatten Rainer und Pieter mir ein schönes
Plätzchen frei gehalten. Klaus Kleber und Henny Geenen hatten angesichts der Wetterlage ein Einsehen
und hatten 3 Boxen für die ABN-Gruppe angemietet. Eine gute Entscheidung. Am Abend noch abgeladen und
den Renner in die Box gestellt. Für die Abnahme war es bereits zu spät, sodass man zum gemütlichen Teil übergehen konnte.
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| In der Box |
Am Samstag früh Abnahme, Training war erst gegen Mittag. Das Wetter hatte sich gebessert, war zwar
kühl, aber trocken, sodass die Entscheidung für Slicks getroffen wurde. Diese Entscheidung hielt bis
zum Vorstart, als es in die Einführungsrunde ging, fing es an zu regnen. Jetzt war etwas Vorsicht
angesagt, denn es wurde teilweise ganz schön rutschig, was auch einige Kollegen zu spüren bekamen.
Trotz dieser widrigen Umstände waren die immer Gleichen vorne in der Startaufstellung.
1. Patrick Hug; 2. Roland Müller; 3. Stefan Schmelter (Gast); 4. Pieter de Bruijn.
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| Startaufstellung |
Da der 1. Rennlauf erst am Samstag morgen angesetzt war, gab es außer einigen Schraubereien wenig
zu tun. Nachdem der Regen immer stärker wurde und den ganzen Nachmittag anhielt, war eine
Entscheidung recht einfach zu treffen. Zum Rennen an Samstag früh waren Regenreifen angesagt.
Einige Kollegen wollten aber das Risiko gehen und entschieden sich für Slicks und hatten damit am
Samstag früh ziemlich verwachst.
Der Regen hatte Samstag früh zwar aufgehört, aber die Strecke war richtig naß, es war kalt
und wir waren die Ersten, die auf die Strecke gingen. Regenreifen waren richtig, Slicks waren falsch,
daher gab es auch einige -meist harmlose- Ausrutscher und auch einige schöne Überholvorgänge.
Der Zieleinlauf:
1. Patrick Hug;
2. Roland Müller;
3. Rainer Oesterbeck.
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| Patrick + Roland vor der NGK-Schikane |
Die für die NSU-TT-Trophy-Wertung maßgebliche Punktewertung brachte folgendes Ergebnis
1. Pieter de Bruijn;
2. Patrick Hug;
3. Patrick Lomeijer;
4. Roland Müller;
5. Jürgen Scheffel;
6. Erik Heyrman;
7. Rainer Oesterbeck;
8. Paul Lomeijer.
Da das Wetter während des Tages sich besserte und in der Zwischenzeit einige Rennen über die Strecke
gingen, war die Strecke am Nachmittag trocken und es wurde Zeit wieder auf Slicks zu wechseln.
Es gab zwar einige kritische Blicke zum Himmel, aber es blieb trocken.
Der Zieleinlauf des 2. Rennens erbrachte wieder das gleiche Ergebnis, wie im 1. Rennen:
1.Patrick Hug;
2. Roland Müller;
3. Rainer Oesterbeck.
Die TT-Trophy-Wertung ergab folgende Punkte-Zuteilung:
1. Patrick Hug;
2. Erik Heyrman;
3. Pieter de Bruijn;
4. Roland Müller;
5. Paul Lomeijer;
6. Rainer Oesterbeck;
7. Patrick Lomeijer
Für unsere Gastfahrer Thorsten Weth, Stefan Schmelter und Norbert Blessing wurden keine Punkte für
die TT-Trophy-Wertung vergeben.
Für mich fand das Rennen bereits am Vorstart ein Ende. Eine Schwimmernadel des rechten Vergaser war
gebrochen, zurück in die Box und vorzeitig aufgeladen.
Die Westfalen-Trophy war, wie immer, gut organsiert, etwas weniger Gedränge, wie oftmals im Fahrerlager,
dafür ließ die Sauberkeit der sanitären Anlagen außerordentlich zu wünschen übrig. Ist man sonst vom Ring,
bei noch mehr Teilnehmern, nicht gewohnt.
Schade, dass der in den Vorjahren übliche Termin im Oktober auf Anfang November verschoben wurde;
das Wetter-Risiko ist zwar in der Eifel immer vorhanden, im November aber noch größer.
Jürgen



